Sehenswürdigkeiten · Buchten & Strände
Cala Mondragó
Naturpark im Südosten mit zwei Buchten, die aussehen wie vor fünfzig Jahren — weil hier seit 1992 per Gesetz nichts mehr direkt ans Wasser gebaut werden darf.

Foto: Olaf Tausch, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons
- Kategorie
- Naturpark
- Dauer
- Halb- bis Ganztagesausflug
- Eintritt
- Kostenlos — Parken gebührenpflichtig
- Beste Zeit
- Vormittags, außerhalb der Hauptsaison
Warum es sich lohnt
Mondragó wurde 1992 zum Naturpark erklärt — als Reaktion darauf, dass fast die gesamte übrige Küste der Insel bereits bebaut war. Das Ergebnis: zwei Buchten, Cala Mondragó und Caló des Borgit, ohne Hotelbauten direkt am Sand, dazwischen ein Feuchtgebiet, Dünen und Pinienwald, der bis fast ans Wasser reicht. Ein Wanderweg verbindet beide Buchten und führt streckenweise direkt an der Steilküste entlang.
Das Wasser ist flach auslaufend und ruhig — auch mit Kindern gut geeignet — und durch die Schutzzone deutlich klarer als an vielen weniger regulierten Stränden der Insel. Wer die Ruhe genießen will, findet in der kleineren Bucht Caló des Borgit meist Platz, selbst wenn die Hauptbucht in der Hochsaison voll ist.
Praktisch
- Anfahrt: Von Santanyí oder Portocolom aus über kleinere Straßen, ca. 10–15 Minuten.
- Parken: Begrenzte, gebührenpflichtige Parkplätze am Parkeingang — in der Hochsaison ab dem späten Vormittag oft voll.
- Ausstattung: Als Naturpark bewusst zurückhaltend: wenig Infrastruktur, kein großes Angebot an Strandbars.
- Wandern: Der Küstenweg zwischen den Buchten lohnt sich auch ohne Badesachen, festes Schuhwerk empfohlen.
Der Trick: Wer nach 16 Uhr kommt, wenn Tagesausflügler schon wieder abreisen, bekommt oft noch zwei ruhige Stunden am Strand vor Sonnenuntergang.